Dank dem XBox Linux Projekt ist es mittlerweile möglich auch das Open Source-Betriebssystem auf Microsofts Spielekonsole einzusetzen, das Ganze hat allerdings einen Schönheitsfehler: Um dies möglich zu machen, muss die Hardware mittels eines Mod-Chips verändert werden. Ein Umstand der die Breitentauglichkeit nachhaltig verhindert.

Knacken

So ist nun das Ziel verschiedener Projekte nicht von Microsoft authorisierte Software auch ohne Eingriffe in die Hardware ausführen zu könne, während es andere - bisher erfolglos - durch die Hintertür mittels des Ausnutzens Sicherheitslücken probieren, will es das Neo Projekt nun auf die harte Tour probieren. Mittels verteiltem Rechnen soll der Public Key der Xbox geknackt werden.

Client

Da sich die Nachricht über das Projekt in den interessierten Kreisen bereits gut verbreitet hat, beteiligen sich mittlerweile mehr als 3.000 TeilnehmerInnen mit beinahe 4.000 Rechnern an dem Projekt. Wer sich ebenfalls an dem Knacken des Codes beteiligen will, kann den Client in einer Version für Windows herunterladen, eine Linux-Variante soll im Februar folgen.

Mittlerweile haben die Teammitglieder die entsprechenden Clients aber bereits wieder von ihren Servern entfernt -- "aus rechtlichen Gründen", wie es lapidar heißt. (red)