Edinburg - Sechs mexikanische Einwanderer sind im US-Bundesstaat Texas nach Überzeugung der Polizei von professionellen Mördern umgebracht worden. Die Leichen der Männer wurden in einem Haus bei der Kleinstadt Edinburg nahe der mexikanischen Grenze gefunden, berichtete die Zeitung "McAllen Monitor" am Montag.

Die Polizei sprach von einem Massaker durch professionelle Killer. Grund für das Blutbad könnten Drogen oder ein Racheakt sein. Zwei der Opfer sind Brüder. Ihre Mutter war im Haus gefesselt worden und überlebte die Tat. Nach Angaben der Frau trugen die Mörder dunkle Kleidung mit der Aufschrift "Polizei".

In dieser Region ist es wiederholt zu Überfällen gekommen, bei denen die Täter sich als Polizisten ausgegeben und in Wohnhäusern nach Geld, Drogen oder Waffen gesucht haben. Edinburg liegt im Rio Grande Valley etwa 40 Kilometer von der Grenze zu Mexiko entfernt. (APA/dpa)