Der US-Telefon- und Kabelfernsehkonzern AT&T will 3.500 Arbeitsplätze oder fünf Prozent der gesamten Stellen abbauen. Dies teilte der Konzern am Montag mit. Bei mehr als der Hälfte der betroffenen Stellen handle es sich um Management-Positionen. Der Großteil dieser Mitarbeiter soll das Unternehmen im ersten Halbjahr 2003 verlassen.

Sonderposten

Im Zuge seiner geplanten Stellenstreichungen wird der Konzern Sonderbelastungen in Höhe von 240 Millionen Dollar (231 Millionen Euro) verbuchen. Die Rückstellungen würden das Ergebnis des Schlussquartals 2002 voraussichtlich um rund 20 Cent je Aktie belasten, so AT&T weiter.

Rücklage

Zudem bekräftigte der Konzern, anlässlich seiner Investitionen in die südamerikanische Tochter AT&T Latin America Corp. ebenfalls im vierten Quartal Rückstellungen in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar zu bilden. Diese Sonderposten würden den Quartalsgewinn je Aktie um zusätzlich 1,40 Dollar belasten. Analysten gingen davon, dass das in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey ansässige Unternehmen im Schlussquartal 66 Cent je Anteilsschein verdienen werde. (APA/Reuters)