Rund 200 Gesellschaften wollen in den Wettbewerb mit der rumänischen Telefongesellschaft RomTelecom treten, die mit der völligen Liberalisierung des Telekom-Marktes seit Anfang 2003 ihr Festnetz-Monopol verloren hat. Die künftigen Konkurrenten benötigen keine Lizenz, sie mussten nur ihr Dienstleistungsangebot bei der staatlichen Aufsichtsbehörde für Kommunikationen hinterlegen, meldet die Tageszeitung "Adevarul" am Samstag. RomTelecom gehört zu 54 Prozent der griechischen Telefongesellschaft OTE.

Vergünstigungen

Vor allem Fern- und Auslandsgespräche würden bis Jahresende nach Ansicht von Experten deutlich billiger werden. Als sichere künftige Spieler auf dem rumänischen Festnetz-Markt gelten Gesellschaften wie die Nationale Gesellschaft für Radiokommunikationen, die Rumänischen Bahn und die Post, die über eigene Netze verfügen und diese im Hinblick auf die Liberalisierung des Telekom-Marktes ausgebaut haben. Auch Mobilfunk-, TV-Kabel- und Internet-Firmen wollen sich ein Stück von Telekom-Kuchen abschneiden. (APA)