Genf - Ein Treffen zwischen den Parlamentspräsidenten Israels und der Palästinenser, Avraham Burg und Ahmed Korei, in Genf ist verschoben worden. Das von der Interparlamentarischen Union (IPU) organisierte Gespräch hätte am Mittwoch und Donnerstag stattfinden sollen. Burg habe angegeben, er sei mitten im Wahlkampf und wolle das Treffen mit seinem palästinensischen Amtskollegen auf die Zeit nach den israelischen Parlamentswahlen verschieben, sagte eine IPU-Sprecherin am Montag.

Die Verschiebung des Parlamentariertreffens stehe in keinem Zusammenhang mit den Anschlägen vom Sonntag in Tel Aviv, betonte die Interparlamentarische Union. Ein neues Datum für ein Treffen wurde nicht genannt. Die Zusammenkunft hätte am IPU-Sitz in Genf stattfinden sollen - im Beisein des Schweizer Nationalratspräsidenten Yves Christen sowie der Parlamentspräsidenten von Ägypten, Ahmed Fathy Sorour, und Italiens, Pier Ferdinando Casini. Thema sollte unter anderem die Vorbereitung eines erweiterten iraelisch-palästinensischen Parlamentariertreffens in diesem Frühjahr in Genf sein.(APA/sda)