Frankfurt/Main - Der 31-jährige Entführer eines Motorseglers, der am Sonntag mit einem Irrflug über dem Frankfurter Bankenviertel Behörden und Bevölkerung in Atem gehalten hatte, wird vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus in Haina in Nordhessen untergebracht. Diese Entscheidung traf am Montagabend ein Haftrichter in Frankfurt am Main, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Das Gericht folgte damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Bei seiner Vernehmung hatte der in Darmstadt wohnende Psychologiestudent Franz-Stephan Strambach die Tat im Wesentlichen zugegeben. Die Ermittler hatten einen Facharzt hinzugezogen, der die Zurechnungsfähigkeit des 31-Jährigen untersuchen sollte. Der Hobbypilot erklärte nach Angaben der Staatsanwaltschaft, er habe an die US-Astronautin Judith Resnik erinnern wollen, die 1986 bei der Explosion der Raumfähre Challenger gestorben war. (APA/AP/dpa)