Rund 500 Pflanzenarten werden in Österreich volksmedizinisch als Heilpflanzen angewendet. Davon finden ca. 200 Arten in offiziell als Arzneimittel zugelassenen Präparaten ihre Verwendung. Im Rahmen der Vortragsreihe „University Meets Public“ gibt Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka vom Institut für Pharmakognosie der Universität Wien nützliche Tipps zur richtigen Dosierung und Unterscheidung zwischen Heilpflanzen und ihren giftigen Doppelgängern.

Ob als Vorsorge oder zur Krankheitsbekämpfung - die Wirksamkeit der Heilpflanzen ist unumstritten. Insbesondere in der kalten Jahreszeit greifen Menschen auf bewährte Hausmittelrezepte gegen Erkältung, Grippe oder Bronchitis zurück. Für eine optimale Wirkung ist es ratsam, die notwendigen Substanzen als Arznei aus der Apotheke oder Drogerie zu besorgen. Denn die selbstgesammelten Pflanzen haben den Nachteil, dass sie leicht mit ihren giftigen Doppelgängern verwechselt werden können. Die Vortragsreihe „Heil- und Giftpflanzen in Österreich“ informiert daher neben Heilpflanzen auch über tödlich giftige Sorten in unserer heimischen Flora.

Vortragstermine:
Di, 14.01.2003, 18.00 – 19.30 Uhr, Volkshochschule Brigittenau, Tel. 01/330 41 95
Mo, 20.01.2003, 18.00 – 19.30 Uhr, Volkshochschule Wien-West, Tel. 01/586 55 77 0
Kosten: jeweils € 4,-.
Für die Anmeldung und Information wenden Sie sich bitte an die jeweilige Volkshochschule. (red)