Brüssel - Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im Dezember wieder aufgehellt. Wie die Europäische Kommission am Dienstag berichtet, stieg der entsprechende Index recht deutlich auf minus 0,24 Punkt von minus 0,43 (vorläufig: minus 0,36) Punkte im November. Damit stieg der Index auf seinen höchsten Wert seit Juni 2001.

Ein Indexstand des Geschäftsklimas von Null entspricht dem langfristigen Durchschnittswachstum der Industrieproduktion von zwei Prozent. Fällt der Index unter minus 0,5 Punkte, wird ein Produktionsrückgang angedeutet.

Die Generaldirektion Wirtschaft der Kommission betonte, dass der Anstieg des Index die im Herbst beobachtete Verbesserung der konjunkturellen Situation widerspiegeln würde. Die Zunahme des Index sei dabei auf die jüngste Produktionsentwicklung in der Eurozone, die Produktionserwartungen und die Entwicklung der Lagerbestände zurückzuführen. Zudem habe es auch eine leichte Aufhellung bei den Auftragseingängen gegeben. (APA/vwd)