Bogota - Mutmaßliche linksgerichtete Rebellen haben am Dienstag acht kolumbianische Polizisten in einem Hinterhalt getötet. Fünf weitere Sicherheitsbeamte seien bei dem Überfall auf eine Patrouille rund 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Bogota verletzt worden, teilte die kolumbianische Polizei mit. Militäraktion gegen gestartet

Einheiten von Polizei und Armee haben nach Polizeiangaben am Dienstag mit Unterstützung der Luftstreitkräfte eine Aktion gegen die vermuteten Urheber des Hinterhalts, marxistische Rebellen, gestartet. Die Militäroperation beträfe eine Gebirgsregion im Landesteil Quipile, sagte der Polizeichef der Hauptstadtregion Cundinamarca, Luis Herrera.

Die bei dem Anschlag am Dienstag getöteten Polizisten sind nach Angaben eines Polizeisprechers während eines Patrouillenganges angegriffen worden, hieß es weiter. Die Patrouille bestand demzufolge aus zwanzig bis dreißig Beamten.

Der Überfall auf die Polizisten ereignete sich nur wenige Stunden nach einem Bombenanschlag auf einen Bus in der Nacht auf Dienstag, bei dem niemand verletzt worden war. Zwei weitere Sprengsätze waren von der kolumbianischen Polizei entschärft worden. Alle drei Anschläge beziehungsweise Anschlagsversuche werden den FARC-Rebellen angelastet. (APA)