Berlin - Die UN-Waffeninspektoren im Irak haben einem Zeitungsbericht zufolge bisher keinerlei Belege für illegale irakische Waffen gefunden. Die Kontrollore der UN-Mission UNMOVIC und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) seien weder auf verbotene Massenvernichtungswaffen noch auf ballistische Raketen oder Hinweise für entsprechende Rüstungsprogramme gestoßen, berichtete die deutsche Tageszeitung "taz" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf die New Yorker UN-Zentrale. Anderslautende Behauptungen Großbritanniens und der USA hätten sich als falsch herausgestellt.

Dies sei der Tenor des Zwischenberichts, den UN-Chefinspektor Hans Blix am Donnerstag dem UN-Sicherheitsrat vorstellen wolle, meldete die "taz" weiter. Allerdings werde Blix auch feststellen, dass Bagdad Nachfragen zu dem am 7. Dezember abgelieferten Rüstungsbericht noch nicht oder nicht zufriedenstellend beantwortet habe, schrieb das Blatt weiter. Auch Fragen zum Verbleib von Altbeständen chemischer und biologischer Substanzen und Waffen seien noch offen. (APA)