Die Deutsche Bank hat ihre Mehrheitsbeteiligung an dem IT-Dienstleister Sinuis an Siemens verkauft. Das Geldhaus habe bereits zum Jahreswechsel seinen Anteil an dem Düsseldorfer IT-Spezialisten auf 19,84 Prozent von 70 Prozent verringert, teilte die Bank am Mittwoch mit.

Keine Preisangaben

Die Siemens-Tochter SBS halte jetzt 80,16 Prozent an dem auf bankspezifische IT-Dienstleistungen spezialisierten Sinius. Zum Verkaufspreis machte die Bank keine Angaben. In mit der Transaktion vertrauten Kreisen wurde von einem "sehr niedrigen zweistelligen" Millionen-Euro-Betrag gesprochen.

Sinius hat in Deutschland 1.250 Mitarbeiter und ist in 24 Standorten vertreten. Das Unternehmen bleibt bei dezentralen IT-Diensten bevorzugter Partner der Deutschen Bank.

Seit dem Amtsantritt von Bankchef Josef Ackermann im Mai 2002 trennt sich das Geldhaus konsequent von Randaktivitäten und reduziert seine Industriebeteiligungen.(APA/Reuters)