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Foto: reuters/Eriko Sugita

Der bisherige harte Kampf um den heißbegehrten Konsolen-Markt dürfte mit GameCube, PlayStation2 und Xbox nur der Anfang gewesen sein. Zwar sind die Videospiel-Konsolen noch keineswegs "in die Jahre" gekommen, doch schon jetzt müssen die Entwickler zügig an den Nachfolge-Modellen basteln.

Zuerst die PlayStation 3

Da die PlayStation 2 die dienstälteste der gängigen Next-Generationen-Konsolen ist, liegt es auf der Hand, dass Sony wohl auch als erster Konsolenhersteller, neben Nintendo und Microsft, ein Nachfolgemodell auf den Markt bringen wird.

100-fach 2,4 GHz-P4

In Zusammenarbeit mit Toshiba und IBM entwickelt der japanische Konzern derzeit das Herzstück seiner kommenden Konsole - den so genannten "Cell"-Prozessor. Dieser "Super-CPU" soll voraussichtlich Anfang 2005 fertig und damit serienreif sein und wird nach ersten Angaben neben einer zentralen Recheneinheit auch mehrere Prozessoren, für unterschiedliche Aufgaben etwa Grafik, Audio und Kommunikation, auf einem Siliziumträger vereinen. Die Entwickler sprechen von einer Kapazität von bis zu einer Billion Rechenschritte pro Sekunde; dies entspricht der rund 100-fachen Leistungsfähigkeit eines auf 2,5 Gigahertz getakteten Pentium 4.

Auch Rambus-Technologie an Bord

Wie nun bekannt wurde, hat Sony Anfang des neuen Jahres auch ein Lizenzabkommen mit der Firma Rambus unterzeichnet. Damit wird die PlayStation 3 auch die, noch unter ihren Codenamen Codenamen "Yellowstone" und "Redwood" entwickelten Schnittstellentechnologien von Rambus einsetzen. Bei "Redwood" handelt es sich um einen Prozessorbus, über den sich unterschiedliche Chips parallel schalten lassen. Die Hersteller versprechen sich von ihrer neuen Entwicklung eine Geschwindigkeitssteigerung um das Zehnfache im Vergleich zu bisherigen Bustechnologien. "Yellowstone" wiederum sorgt für die Kommunikation zwischen Prozessor und Speicher und soll Datentransferraten von 3,2 bis 6,4 GHz ermöglichen. Laut US-Medienberichten betrugen die Lizenzkosten für Yellowstone und Redwood rund 28 Millionen Dollar für 18 Monate.(red)