Nachdem es einige Zeit ziemlich ruhig um das i-mode-Angebot des deutschen Mobilfunk-Netzbetreibers E-Plus gewesen ist, wurde nun eine neue Werbekampagne gestartet. Hauptsächlich setzt man auf Anzeigen in Zeitschriften, wird aber auch Inserate in Zeitungen schalten sowie auf Online-Werbung setzen. Im Zentrum stehen drei i-mode-Dienste: Fußballergebnisse, Zugriff auf AOL E-Mail-Accounts sowie ein Matchmaking-Service. "Schön, dass auch im kalten Winter mit i-mode die Liebe heiß entflammen kann" meint das Unternehmen dazu in einer Aussendung.

In letzter Zeit waren vermehrt Gerüchte aufgetaucht, der Anbieter könnte seinen i-mode-Dienst nicht weiter forcieren oder gar einstellen. Im Vergleich zum enormen Erfolg von i-mode in Japan ist die Annahme in Deutschland mit gerade 150 Content-Partnern und sinkenden E-Plus-Kundenzahlen bescheiden. Lange Zeit hatte es auch nur ein i-mode-fähiges Handy bei E-Plus gegeben, seit Mitte Dezember haben potenzielle User immerhin die Auswahl aus drei Modellen. Die zusätzliche Grundgebühr für i-mode beträgt drei Euro monatlich, für Abonnements kommen je 0,25 bis zwei Euro hinzu. Der Datentransfer schlägt mit einem Cent pro Kilobyte zu Buche. Auf einer eigenen Website hwww2.eplus-imode.de kann unter anderem der Dienst anhand einer Online-Simulation ausprobiert werden. (pte)