Ein neues Service hat der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs angekündigt. Nach einem Unfall kann die Assekuranz des "Gegners" ab 20. Jänner einfach im Internet abgefragt werden. Derzeit geben die Verkehrsbehörden darüber Auskunft - pro Anfrage müssen aber rund 14 Euro geblecht werden. Steht kein Internet-Zugang zur Verfügung, gibt es die Info künftig auch noch "klassisch", via Telefon.

"Die Bedienung ist einfach gehalten"

Viele Lenker wissen bei einem Verkehrsunfall nicht, wo sie versichert sind. Ohne die richtige Assekuranz können aber weder die beschädigten Autos besichtigt werden, noch können Schadenersatzansprüche gestellt werden.

"Die Bedienung ist einfach gehalten", erklärte Gregor Kozak vom Versicherungsverband. Nach Eingabe des behördlichen Kennzeichens, des Unfalldatums und der Bestätigung, dass man durch ein in Österreich zugelassenes Kraftfahrzeug geschädigt worden ist, wird der zuständige Haftpflichtversicherer angezeigt.

Verzeichnis der Vertreter ausländischer Versicherer

Wurde der Crash durch ein ausländisches Kraftfahrzeug verursacht, findet sich auf der Homepage auch das Verzeichnis der Vertreter ausländischer Versicherer. Besitzer von Wagen, die in einem EU-Staat zugelassenen wurden, können den für ihr Wohnsitzland zuständigen Schadenregulierungsbeauftragten des jeweiligen österreichischen Kfz-Versicherers feststellen.(APA)