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apa/epa/Elvira Urquijo A.

Wien - Die Österreicher werden immer reisefreudiger. 55 Prozent der Österreicher wollen 2003 sicher eine Reise unternehmen, geht aus einer aktuellen Studie des Ludwig Boltzmann Institutes für Freizeit- und Tourismusforschung hervor. 2001 waren vergleichsweise 45 Prozent zu einer Reise entschlossen, 1999 nur 41 Prozent.

32 Prozent der Österreicher beabsichtigen laut Studie in den kommenden 12 Monaten auf keinen Fall zu verreisen, 13 Prozent sind noch unentschlossen. Diese Zahlen entsprechen auch in etwa den deutschen Angaben: Dort wollen aktuell knapp ein Drittel sicher zu Hause bleiben und 10 Prozent wissen über ihre Urlaubspläne noch nicht genau Bescheid.

Wiener reisefreudiger

Bezüglich Reiseabsichten weist Österreich ein Gefälle von Ost nach West auf. Während beinahe zwei Drittel (64 Prozent) der Wiener Bevölkerung in den nächsten zwölf Monaten eine Urlaubsreise unternehmen wollen, beabsichtigen dies nur die Hälfte (52 Prozent) der Westösterreicher (Salzburg, Tirol, Vorarlberg). Junge Menschen zwischen 15 und 29 Jahren haben die größten Reisepläne, 62 Prozent dieser Zielgruppe wollen die Heimat mindestens einmal in den kommenden 12 Monaten verlassen.

Mit dem Alter sinke die Reisefreudigkeit, die Nachfrage nach Seniorenreisen dürfe aber nicht unterschätzt werden, heißt es in der Studie. Fast jeder zweite Österreicher der Altersgruppe "50 Jahre und älter" plane immerhin mindestens eine Reise im nächsten Jahr.

2002 hat laut Forschungsinstitut jeder zweite Österreicher zumindest eine Reise pro Jahr unternommen, wobei sich ein leichter Trend zu einer Zunahme von längeren und weiteren Urlaubsreisen abzeichnet. 19 Prozent der Österreicher in den vergangenen 12 Monaten mindestens eine längere Reise (mindestens 5 Tage) unternommen. 13 Prozent haben im letzten Jahr eine Kurzreise (2 bis 4 Tage) gemacht, 11 Prozent sogar mehrere Kurzreisen. Insgesamt unternimmt ein gutes Drittel (36 Prozent) der Bevölkerung gerne Kurzreisen.(APA)