Trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen blickt die deutsche Kommunikationsbranche verhalten optimistisch in die Zukunft. 57 Prozent der PR-Agenturen und PR-Dienstleister erwarteten im gerade angelaufenen Geschäftsjahr steigende Einnahmen, berichtete die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG). Das seien nur drei Prozent weniger als Ende 2001. Die DPRG stützt sich auf eine repräsentative Befragung unter 161 deutschen PR-Agenturen vom Dezember 2002. Demnach gingen nur 14 Prozent der Firmen von einem Rückgang der Einnahmen aus.

Belebung

Den Angaben zufolge erwarten 35 Prozent der Unternehmen im Jahr 2003 zusätzlichen Einstellungen von festen Mitarbeitern. Nur sieben Prozent rechneten mit einer Abnahme der Beschäftigtenzahlen, hieß es. Die meisten PR-Agenturen meinten, dass sich der Arbeitsmarkt in ihrer Branche in sechs bis zwölf Monaten beleben werde. Vor allem in den Bereichen strategische Beratung und klassische Medienarbeit bauten sie auf einen Aufschwung.

"Der in Teilen notwendige Konsolidierungsprozess scheint nunmehr abgeschlossen zu sein", sagte DPRG-Präsident Jürgen Pitzer. Die Signale für einen, wenn auch nicht starken, Aufschwung stünden auf Gelb-Grün. Für den stark gebeutelten Arbeitsmarkt sieht er wieder erfreulichere Bedingungen. "Wir haben also Gründe, optimistisch in die Zukunft zu schauen." (APA/dpa)