New York/Washington - Der für Donnerstag erwartete Zwischenbericht der UNO-Waffeninpektoren wird nach Angaben aus UNO-Kreisen die irakische Zusammenarbeit kritisieren. Chefinspektor Hans Blix werde bei seinem zweiten Bericht vor dem Sicherheitsrat erneut und in stärkerer Form das Fehlen von Informationen über die biologischen und chemischen Waffenprogramme des Irak bemängeln, hieß es. Dazu gehörten Angaben über den Verbleib von 6.000 Giftgasbomben.

Blix hat wie der Chef der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEO), Mohamed El Baradei, erklärt, die Inspektoren seien noch nicht lange genug in Irak, um eine Aussage zu Massenvernichtungswaffen zu machen. Der endgültige Bericht der Inspektoren wird am 27. Jänner erwartet. Die US-Regierung hat dem Irak vorgeworfen, im Besitz von Massenvernichtungswaffen zu sein und mit einem Militäreinsatz gedroht, sollte das Land nicht die Aufrüstungs-Auflagen der Vereinten Nationen (UNO) befolgen. Irak hat die Vorwürfe zurückgewiesen. (APA/Reuters)