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Wien - In Wien herrschen derzeit Temperaturen wie im Tiefkühlfach. Zu spüren bekommen das auch die Obst- und Gemüsehändler auf den Märkten der Bundeshauptstadt: Ihre Ware droht einzufrieren und damit ungenießbar zu werden. Vor allem am Brunnen- und Kutschkermarkt, wo es kaum beheizte Stände gibt, sperren sie daher zurzeit erst gar nicht auf.

Gemüse sollen ab minus ein Grad Celsius nicht mehr angeboten werden

Die Händler folgen damit einer Empfehlung des Wiener Marktamtes. Gemüse und "Exoten" sollen demnach ab minus ein Grad Celsius nicht mehr im Freien angeboten werden. Bei Äpfeln, Birnen und Zitrusfrüchten liegt die Grenze bei minus 6 Grad. "Eine Vorschrift im Sinne des Wortes ist das nicht", meinte Franz Kopecky, Pressesprechers des Marktamtes.

Gefrorenes Gemüse entspricht nicht dem Lebensmittelgesetz

Gemäß einer vor Jahren erstellten Expertise nehme man aber an, dass Obst und Gemüse ab diesen Temperaturen gefroren sei und damit nicht mehr dem Lebensmittelgesetz entspreche.

Von den Standlern gebe es diesbezüglich keine Beschwerden. "Jeder sieht das ein, jeder muss damit leben. Es ist ja auch nicht lustig, bei dieser Kälte draußen zu stehen", meinte Kopecky. Sollte doch jemand aufsperren, müsse er mit genauen Kontrollen seiner Ware rechnen. (APA)