Roam - Italien ist auch am Donnerstag weiter von Unwettern und Kälte geplagt worden. Während Schneefälle die Regionen im Norden belasteten, kam es in der Mitte und im Süden des Landes zu starken Niederschlägen und Murenabgängen. Schlammlawinen gefährdeten die süditalienischen Kleinstadt Sarno bei Neapel. Ein Plan zur Evakuierung wurde vorbereitet, die Schulen blieben geschlossen. Bei einer Erdrutschkatastrophe vor fünf Jahren waren in Sarno 137 Personen ums Leben gekommen.

Schwere Niederschläge gingen in Neapel und Rom nieder. In Triest lösten schwere Schneefälle - zum dritten Mal innerhalb von drei Tagen - ein Verkehrschaos aus. Schnee fiel auch in Mailand und in der Toskana. Hoher Wellengang behinderte die Schiffsverbindungen zwischen dem Festland und den kleineren italienischen Inseln. Nach Angaben der Wetterexperten sollte die Kältewelle bis zum Wochenende anhalten. (APA)