Neu Delhi - Mehr als 3.000 seltene Bastardschildkröten sind an der ostindischen Küste verendet. Der Großteil der Tiere sei in Schleppnetzen von Fischern erstickt, berichtete die Tageszeitung "Times of India" am Donnerstag unter Berufung auf die Umweltorganisation Wildlife Protection Society of India.

Die Küste des Bundesstaates Orissa sei übersät mit tausenden Kadavern der Meeresschildkröten. Im vergangenen Jahrzehnt seien rund 100.000 Bastardschildkröten getötet worden; im vergangenen Jahr seien es 16.000 gewesen. Die Art ist in den tropischen Gewässern des Pazifischen, Indischen und Südatlantischen Ozeans beheimatet. Zur Eiablage kommen die Tiere an den Strand. Orissa ist einer der Hauptnistplätze. (APA)