Washington - Angesichts des jüngsten Wirbels um die angebliche Geburt von zwei geklonten Babys haben amerikanische Kongressabgeordnete ihre Bemühungen um ein Klon-Verbot verstärkt. Der Republikaner Dave Weldon aus Florida und der Demokrat Bart Stupak aus Michigan brachten abermals einen entsprechenden Gesetzentwurf ins Parlament ein. Ihre ursprüngliche Vorlage war in der letzten Legislaturperiode vom Repräsentantenhaus mit 265 zu 162 Stimmen gebilligt worden, wurde im Senat aber vorerst nicht verabschiedet, weil einige Abgeordnete dort eine Ausnahmeregelung für das Klonen zu medizinischen Forschungszwecken erreichen wollten.

Weldon und Stupak haben ihren neuen Entwurf nach eigenen Angaben etwas abgemildert. Demnach soll neben dem Klonen auch der Import geklonter menschlicher Embryos nach wie vor verboten sein, Produkte geklonter Embryos werden jedoch nicht mehr erwähnt. Dies würde die Einfuhr von geklonten embryonalen Stammzellen und Proteinen ermöglichen. (APA/AP)