Los Angeles - Der boomende Markt für DVDs hat der US-Videobranche 2002 ein Rekordjahr beschert. Der Umsatz durch Verkauf und Verleih von DVDs und Videos sei im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 20,6 Mrd. Dollar (19,9 Mrd. Euro) gestiegen, teilte der US-Branchenverband VSDA am Mittwoch in Los Angeles mit. Zum zweiten Mal in Folge wurden dabei mehr DVDs verkauft als Videos, während die Videokassetten den Verleih immer noch dominieren.

Insgesamt stieg der Umsatz mit dem Verkauf von DVDs, auf denen Filme in digitaler Qualität gespeichert werden können, um 51 Prozent auf acht Mrd. Dollar, die Einnahmen aus dem Verleih verdoppelten sich auf 2,9 Mrd. Euro. Der Video-Verkauf stieg dabei auf 4,4 Mrd. Dollar, der Verleih ging um 25 Prozent auf 5,3 Mrd. Dollar zurück.

Der erfolgreichste Film im Verleih (DVD und Video kombiniert) war im vergangenen Jahr den Angaben zufolge der Thriller "Sag kein Wort" mit Michael Douglas, gefolgt von "Ocean's Eleven" mit Brad Pitt und George Clooney. (APA/Reuters)