Segovia - Am römischen Aquädukt von Segovia in Mittelspanien sind nur zwei Jahre nach einer umfangreichen Restaurierung Risse entdeckt worden. An dem monumentalen Bauwerk aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert hätten sich zwei Lecks gebildet, kritisierte eine Bürgerinitiative nach Presseberichten vom Donnerstag.

Die 800 Meter lange und 29 Meter hohe Bogenkonstruktion aus zwei übereinander angeordneten Arkadenreihen überwindet die Senke zwischen der Stadt und dem Quellgebiet des Flusses Riofrío. Sie besteht aus mörtellos gefügten Granitblöcken. Das Bauwerk ist die größte Attraktion der nordwestlich von Madrid gelegenen Stadt und wird jedes Jahr von Zehntausenden von Touristen besichtigt. (APA/dpa)