Der auf der Macworld Expo 2003 von Apple am Dienstag vorgestellte Browser Safari entpuppt sich als ein Gassenhauer. Laut Pressemeldungen soll er in den ersten 24 Stunden seiner Verfügbarkeit rund 300 000 Mal heruntergeladen worden sein - öfter als jedes andere Programm von Apple.

KHTML

Der schlanke, schnelle und unkompliziert zu benutzende Webbrowser basiert auf KHTML, einer Open-Source Browsertechnologie, die von den Entwicklern des in der Linux-Community populären KDE-Browser Konqueror ersonnen wurde.

Open Source

Das Onlinemagazin Macwelt.de berichtet, dass das Konquerer-Projekt erst am 7. Januar von Apple über den Browser informiert wurde. Etliche der Safari-Programmierer haben sich bereits mit Open-Source-Software Sporen erworben. So werkte der Leiter des Teams, Don Melton, an der Entwicklung von Mozilla. Ein weiteres Mitglied des Teams, David Hyatt, ist durch den Browser Chimera bekannt. Apple hatte nach der Insolvenz der Linux-Firma Eazel eine Reihe von Programmierern übernommen, die an der Umsatzung der frei verfügbaren Browser-Komponenten KHTML und KJS , welches bereits von Sherlock genutzt wird, für Mac-OS X arbeiteten.

Troubles

Neben der fehlenden Unterstützung von XML beklagen User - in Apples Diskussionsforen - allerlei Probleme. So soll Safari für Systeminstabilitäten und Abstürze sorgen oder etwa beim Import vorhandener Bookmarks diese gelöscht haben.

Bugsuche

Allerdings betont Apple, dass es sich bei der aktuellen Ausgabe von Safari um eine Beta-Version handelt und dass man sich über Feedback und Fehlerberichte freue. (red)