Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat mit Accton Technology of Taiwan die Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens vereinbart. Es soll neuartige Produkte vor allem für Anwendung in der Verbrauchselektronik, bei Computern und im Mobilfunk herstellen, teilte Philips am Donnerstag in Amsterdam mit.

Das neue Unternehmen mit 200 Beschäftigten soll noch im laufenden Halbjahr entstehen. Der angestrebte Jahresumsatz wird mit 200 bis 250 Mio. US-Dollar (193 bis 241 Mio. Euro) beziffert. Die Zentrale des Joint Venture soll in Hsinchu (Taiwan) sein, und auch die Produktion werde sich in Asien befinden. Philips und Accton werden ungefähr gleiche Anteile im gemeinsamen Unternehmen halten, hieß es in Amsterdam.

In Böblingen (Baden-Württemberg) will Philips in eine neue Entwicklungs- und Produktionsstätte für Bildschirmtechnologie investieren, die eine hohe, flimmerfreie TV-Bildauflösung ermöglicht. In einem ersten Schritt sollen 20 Mio. Euro aufgebracht werden, kündigte Philips-Vizepräsident Gottfried Dutiné in Las Vegas (USA) an. Die Produktion soll Mitte dieses Jahres beginnen. In Böblingen betreibt Philips bereits eine Chipfabrik.(APA)