Frankfurt/Main - Im Preiskampf der deutschen Billigflieger ist nach Ansicht von Eurowings-Chef Friedrich-Wilhelm Weitholz ein Ende in Sicht. "Bei den Preisen wird bald ein unteres Limit erreicht sein", sagte Weitholz der Fachzeitschrift "Touristik Report" (Donnerstag). Im Wettbewerb zählten dann auch bei Billig-Airlines Qualitätsmerkmale wie Bordservice und Zuverlässigkeit. "Außerdem muss ich den Flughafen bequem erreichen können und nicht stundenlang unterwegs sein."

Die Lufthansa-Beteiligung Eurowings ist mit der neu gegründeten Tochter Germanwings ins Billiggeschäft eingestiegen. Diese hat ihren Heimat-Flughafen wie die konkurrierende TUI-Tochter Hapag Lloyd Express in Köln/Bonn. Der irische Wettbewerber Ryanair fliegt dagegen von kleineren Regional-Airports wie Hahn im Hunsrück oder Lübeck. Für Germanwings seien neben dem bereits im Flugplan enthaltenen Berlin auch Hamburg und München interessant, da es dort große Verkehrsströme gebe. Mit dem zweitgrößten deutschen Touristikkonzern Thomas Cook ("Neckermann") gebe es derzeit Gespräche über eine Kooperation bei Billigflügen mit Reiseangeboten. (APA/dpa)