Wien - Die Verlage Residenz und Deuticke, die im Rahmen des Verkaufs des Österreichischen Buchverlags (ÖBV) in den Besitz des deutschen Schulbuch-Riesen Klett wechselten, werden in nächster Zeit wohl kaum, wie in der "ZiB 2" vom Mittwoch angedeutet, an Eichborn, den deutschen Vertriebspartner der Verlage, weiterverkauft werden.

Eichborn-Vorstand Matthias Kierzek sieht auf Anfrage des STANDARD momentan "überhaupt keine Veranlassung" für den finanziell selbst angeschlagenen Verlag, diesbezüglich "auf Klett zuzugehen". Wahrscheinlich bleibt hingegen der Verkauf des Christian-Brandstätter-Verlages an das Kunsthistorische Museum. (cia / DER STANDARD, Printausgabe, 10.1.2003)