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Der scheidende südkoreanische Präsident Kim Dae Jung.

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Seoul - Trotz des Austritts Nordkoreas aus dem Atomwaffensperrvertrag will der scheidende südkoreanische Präsident Kim Dae Jung den Dialog mit dem kommunistischen Nachbarland fortsetzen. Nur im Gespräch könne eine Lösung der Krise gefunden werden, erklärte Kim laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Yonhap vom Freitag.

Es gehe darum, die koreanische Halbinsel zur atomwaffenfreien Zone zu machen. Dazu aber brauche man Geduld, um auf dem Verhandlungswege zu einer friedlichen Einigung zu kommen, sagte der Friedensnobelpreisträger. Sein Nachfolger im Amt des Präsidenten, Roh Moon Hyun, hat sich ebenfalls wiederholt für eine Fortsetzung des Dialogs mit Pjöngjang ausgesprochen. (APA/AP)