Frankfurt/Main - Leichter Stress beim Lernen hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge. Lob und Spaßerlebnisse allein bringen dagegen keinen dauerhaften Lernerfolg, wie der Neurobiologe Henning Scheich in der Gesundheitszeitschrift "Apotheken Umschau" betont. Werde das Gehirn gefordert, steige der Blutspiegel von Cortisol und anderen Stresshormonen.

In geringer Menge wirke dies beflügelnd auf die Aufnahmefähigkeit des Gehirns. Allerdings komme es sehr auf die Dosis an: Steige der Cortisol-Spiegel zu stark an, kehre sich der Effekt um. "Wichtig ist, dass der Lernende auf eine Art gefordert ist, die er als angenehm empfindet. Etwas Stress muss einfach sein", sagt Scheich. (APA/AP)