Washington - Mit der Ankündigung einer Wiederaufnahme seiner Raketentests treibt Nordkorea nach den Worten der US-Regierung weiter in die Isolation. "Diese Art von Drohungen und möglichen Aktionen dient nur dazu, Nordkorea von der übrigen internationalen Gemeinschaft zu isolieren", sagte ein ranghoher Regierungsvertreter am Samstag in Washington. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums sagte, Nordkorea habe zwar bei den informellen Gesprächen mit dem früheren US-Botschafter bei der UNO, Bill Richardson, seinen Willen zum Dialog bekundet.

"Leider sind die nordkoreanischen Delegierten nicht auf die Themen eingegangen, die die internationale Gemeinschaft sorgen", fügte die Sprecherin hinzu. Während der dreitägigen Gespräche in New Mexico sei die Krise weiter eskaliert. Pjöngjang habe erneut "Schritte in die falsche Richtung" unternommen.

Die Sprecherin bekräftigte die Dialogbereitschaft der US-Regierung. "Wir sind bereit, mit Nordkorea darüber zu sprechen, wie es seinen Verpflichtungen gegenüber der internationalen Gemeinschaft nachkommen kann." (APA)