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Gilad Sharon, ein Sohn des israelischen Premiers, und der afrikanische Geschäftsmann Cyril Kern.

Foto: APA/ EPA/ Gideon Markowicz

Johannesburg - Der südafrikanische Millionär, dessen Millionenkredit für den israelischen Ministerpräsidenten Sharon einen politischen Skandal auslöste, hat jegliche Kritik zurückgewiesen. Die 1,5 Millionen Dollar (1,43 Millionen Euro) seien keine politische Spende, sondern ein persönliches Geschenk gewesen, um der finanziell angeschlagenen Farm Sharons zu helfen, sagte der Geldgeber und enge Sharon-Freund Cyril Kern gegenüber der Zeitung "Sunday Times of Johannesburg".

"Ich habe einem Freund geholfen, und ich habe es gerne getan", zitiert ihn die Zeitung am Sonntag. Das Geld sei zurückgezahlt worden. Israelische Zeitungen hatten in der vergangenen Woche berichtet, das Geld sei zur Rückzahlung illegaler Parteispenden für Sharons Wahlkampf 1999 verwendet worden. Die israelische Staatsanwaltschaft ermittelt. (APA)