Der Shakespeare-Preis 2003 der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. (Hamburg) geht an den britischen Choreografen und Tänzer Matthew Christopher Bourne. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert und wird am 1. Oktober in Hamburg überreicht.

Mit seinen vielfach preisgekrönten Choreografien habe sich Bourne um die Wiederbelebung des Klassischen Balletts verdient gemacht, urteilte die Jury. Der heute 43-Jährige gründete 1987 mit "Adventures in Motion Pictures" (AMP) seine eigene Tanzcompagnie. Das Ensemble griff mit großem Erfolg klassische Werke wie "Nußknacker" und "Schwanensee" auf und präsentierte sie in spektakulären neuen Inszenierungen.

Der Shakespeare-Preis ist dem Anteil des englischsprachigen Europa an der Pflege des europäischen Kulturerbes gewidmet und mit einem einjährigen Studienstipendium verbunden. Der Preis wurde bereits vor dem Zweiten Weltkrieg zwei Mal verliehen und erneut ab 1967 zur Verfügung gestellt. Zu den Preisträgern zählen neben anderen Graham Greene, Harold Pinter, Doris Lessing und Simon Rattle. (APA)