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Valdas Adamkus

Foto: REUTERS/SCANPIX

Vilnius - In Litauen wollen sich bisher zersplitterte Rechtsparteien zusammenschließen. Mit diesem Schritt solle der politische Einfluss gestärkt werden, kündigten die Parteiführer der Liberalen Partei, der Zentrumsunion und der Modernen Christdemokratischen Union am Dienstag in Vilnius an. Die drei Parteien werden demnach im Mai bei einem gemeinsamen Sonderparteitag die Verschmelzung unter einem neuen Namen beschließen.

Angeregt von Valdas Adamkus

Bereits von März an wollen die Gruppierungen eine gemeinsame Fraktion im Parlament bilden und dadurch mit zusammen 30 der insgesamt 141 Abgeordnetensitze zur stärksten Oppositionsgruppe gegen die Mitte-Links-Regierung werden. Der litauische Präsident Valdas Adamkus hatte nach seiner überraschenden Abwahl aus dem höchsten Staatsamt den Zusammenschluss der rechts stehenden Parteien angeregt. Bereits seit Jänner 2001 sind in dem baltischen Staat die politisch eher linken Kräfte vereint und haben dadurch die Führungsrolle übernommen. (APA/dpa)