Für einige Aufregung – und auch Streitigkeiten – unter den EntwicklerInnen des Open Source Browsers Mozilla sorgte ein Statement des Chefentwicklers von Apples neuem Browser Safari, David Melton. Dieser hatte in einem E-Mail an die EntwicklerInnen des KDE-Projekts – die für die Rendering Engine KHTML, die Safari zugrunde liegt verantwortlich zeichnen – erklärt, dass vor allem die geringe Größe und Übersichtlichkeit des Source Codes ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten KHTML – und gegen andere Open Source-Projekte - gewesen seien.

Wirkung

Eine Anspielung, die eindeutig auf Mozilla gemünzt war, und die auch – gerade da Melton ja das Mozilla-Projekt mitgestartet hatte – nicht ihre Wirkung verfehlte. So sorgten vor allem das Bekenntnis einiger EntwicklerInnen, dass sie Meltons Entscheidung verstehen könnten, für Unruhe. Zur Verteidigung des Projekts trat hingegen "chief lizard wrangler" Mitchell Baker an, die darauf hinwies, dass Mozilla bei der Standardkompatibilität ungeschlagen sei, und dass ja auch vor allem der Multi-Plattform-Ansatz im Mittelpunkt stünde.

Neue Version

Unterdessen hat Apple ein erstes Update für seinen neuen Browser veröffentlicht, dass einige Fehler behebt, so wird nun unter anderem nach einem Download besser "aufgeräumt". (red)