Graz - "Kunst und Kultur darf nicht der Erwachsenenwelt vorbehalten bleiben", so Jugendstadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl (S) am Dienstag beim Spatenstich für das Kindermuseum im Grazer Augarten. Insofern ist das seit 1995 in Planung befindliche Museum eine Ergänzung und Erweiterung zu den neuen Bauten und zum breiten Programmangebot des Kulturhauptstadt-Jahres 2003. Eröffnet soll das knapp drei Mio. Euro teure Haus im Herbst werden.

Der Bau im Augarten im Bezirk Jakomini wird nach den Plänen von Hemma Fasch und Jakob Fuchs ausgeführt. "Die Realisierung dieses Kindermuseums ist ein großer Erfolg für unsere Stadt. Dass es im Kulturjahr 2003 eröffnet wird, ist ein weiterer Meilenstein in den Bemühungen, Graz zu einer noch kinderfreundlicheren Stadt zu machen", erklärte Kaltenbeck-Michl, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der Kindermuseums GmbH ist.

Das Grundprinzip des Kindermuseums im Augarten soll an den Bedürfnissen der Kinder nach Gestalten, Mitmachen, Ausprobieren und Begreifen ausgerichtet sein. Oberste Priorität wird laut Kaltenbeck-Michl der Erlebbarkeit, der Bespielbarkeit und der Beteiligung eingeräumt. Mit Jörg Ehtreiber wurde ein Geschäftsführer berufen, der über Erfahrung in der Museumsszene - u.a. war er technischer Leiter am Technischen Museum Wien - verfügt.

(APA)