Miami - Der kubanische Oppositionelle Luis Andres Vargas Gomez, der mehr als 20 Jahre in Kuba im Gefängnis saß, ist am Dienstag im Exil in Miami (US-Bundesstaat Florida) gestorben. Wie Angehörige mitteilten, erlag Vargas Gomez im Alter von 87 Jahren einem Nierenleiden.

Vargas Gomez hatte Revolutionsführer Fidel Castro nach dessen Machtübernahme 1959 zunächst als UNESCO-Botschafter gedient, war aber nach wenigen Monaten zur sozialistischen Revolution auf Distanz gegangen. Nach der gescheiterten Invasion von Exilkubanern in der Schweinebucht 1961 wurde er zum Tode verurteilt. Die Strafe wurde später in eine 30-jährige Freiheitsstrafe umgewandelt. 1982 wurde er auf Intervention des US-Politikers Jesse Jackson freigelassen. (Schluss) ths (APA/dpa)