Washington - Bei ihrer ersten reinen Wissenschaftsmission seit drei Jahren beschäftigen sich die Astronauten der Raumfähre Columbia ausgiebig mit Ameisen, Ratten und anderen Tieren in der Schwerelosigkeit. Kommandant Rick Husband erklärte in einem Fernsehinterview am Wochenende, die in zwei Teams aufgeteilten Astronauten hätte alle Hände voll zu tun, die von internationalen Wissenschaftern zusammengestellten 80 Experimente anzusetzen und zu kontrollieren.

So schickte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Süßwasserfische und Wasserschnecken in einem Neun-Liter-Aquarium ins All. Ziel der Wissenschafter ist es, die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf Tiere und Mikroorganismen zu untersuchen.

Erstmals ist auch ein israelischer Astronaut mit ins All geflogen. Ilan Ramon bezeichnete den Flug als ein bedeutendes Ereignis für sein Land. "Es ist eine Chance für unsere großartige Wissenschaft und hoffentlich auch für unsere Nachbarn im Nahen Osten." (APA/dpa)