New York - Der amerikanische Kaufhauskonzern Kmart will bis zu 35.000 Stellen streichen und weitere 326 Geschäfte schließen. Damit will das Unternehmen die Kosten senken und bis 30. April aus seinem Insolvenzverfahren herauskommen. Die Gesellschaft hat eine Finanzierung von zwei Milliarden Dollar (1,89 Mrd. Euro) als Hilfe für eine Beendigung des Insolvenzverfahrens vereinbart. Das berichtete die US-Wirtschaftsagentur "Bloomberg" am Dienstag.

Kmart hat rund 1.800 Geschäfte und mehr als 220.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hatte im Jänner 2002 einen Insolvenzantrag gestellt und den Betrieb fortgeführt. Kmart hat bereits 283 Geschäfte dicht gemacht.

Brutaler Wettbewerb

Der Discounter Kmart war dem brutalen Wettbewerb mit Wal-Mart und Target nicht gewachsen und hatte im Rahmen von Kapitel 11 des US-Insolvenzrechtes vorübergehenden Schutz vor seinen Gläubigern bei einem Insolvenzgericht gesucht.

Das Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2002/2003 einen Verlust von 2,1 Milliarden Dollar gegenüber roten Zahlen von 796 Milliarden Dollar in der Vorjahreszeit verbucht. Der Umsatz schrumpfte in diesem Zeitraum auf 21,9 Milliarden Dollar gegenüber 25,3 Milliarden Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit.(APA/dpa)