Nürnberg - Der neue Mehrheitsaktionär bei Grundig will auf Entlassungen bei dem angeschlagenen Unterhaltungselektronik-Hersteller verzichten. Sampo-Chef Ho Heng Chung sagte der "Wirtschaftswoche", gemessen an den 5.600 Beschäftigten vor einem Jahr sei Grundig bereits ein sehr schlankes Unternehmen. "Deshalb haben wir überhaupt keine Pläne, Personal abzubauen, auch nicht in Portugal, wo Grundig Autoradios und Navigationssysteme herstellt. Vielleicht werden wir sogar zusätzliche Leute einstellen."

Sampo wolle investieren und seine eigenen Lieferungen an den französischen Thomson-Konzern und andere Kunden in Europa künftig unter dem Namen Grundig verkaufen. Ho erwartet, das Grundig schon dieses Jahr die Wende schaffen werde.(APA/AP)