Wien - Ab Herbst 2005 sollen in der Nähe des Wiener Rathauses die Aktivitäten der Kulturabteilung der Stadt Wien in der Bildenden Kunst an einem Ort zusammengeführt werden. Die Wiener Artothek, die Fördergalerie und die Galerie Museum auf Abruf werden gemeinsame Räumlichkeiten beziehen, die derzeit adaptiert werden. Eine Änderung in diesem Zusammenhang ergibt sich von selbst: "Das Museum auf Abruf wird dann wahrscheinlich anders heißen - weil es ja nicht mehr auf Abruf ist", hieß es von Seiten der Galerie.

Mit dem Abschluss der Ausstellung "Kunst aus dem Burgenland" beendet das 1998 ins Leben gerufene Museum auf Abruf schon am 30. Jänner seine Ausstellungstätigkeit in den gewohnten Räumen in der Makartgasse. Die eingesparten Mietkosten sollen in die Adaptierung der neuen Räume fließen. In der Zwischenzeit werden verschiedene Orte und Räumlichkeiten je nach Gelegenheit bespielt, u. a. im ersten Halbjahr 2003 in der Alten Schiebekammer, in der Neuen Hauptbibliothek am Urban-Loritz-Platz sowie im Ausland. Den Abschluss findet die Ausstellungstätigkeit in der Makartgasse mit einem Konzert von Fritz Ostermayer (30. 1., 19 Uhr).

In der Galerie "Museum auf Abruf" werden Werke aus dem Sammlungsbestand der Stadt Wien gezeigt. Die Fördergalerie und die Artothek siedeln derzeit im Kunstverein Alte Schmiede.

(APA)