Leverkusen - Wegen des Lipobay-Skandals sind gegen den deutschen Pharmakonzern Bayer 7.400 Klagen eingereicht worden. Dies sagte ein Sprecher des Leverkusener Konzerns am Mittwoch auf Anfrage. Damit erhöhte sich die Zahl der Klagen seit dem vergangenen November um nochmals 1700.

Bayer hatte den Cholesterinsenker Lipobay im August 2001 vom Markt nehmen müssen. Das Medikament wird verdächtigt, weltweit rund hundert Todesfälle verursacht zu haben. Bayer bemüht sich nach eigenen Angaben, mit den Klägern eine außergerichtliche Vereinbarungen zu treffen. Nach Angaben des Unternehmens konnten bisher 400 Vergleiche erzielt werden. (APA)