Eisenstadt - Der Tod einer 30jährigen philippinischen Staatsbürgerin in der Wohnung ihres Ex-Ehemannes in Eisenstadt war Donnerstagvormittag so gut wie geklärt. Die Obduktion der Leiche hat ergeben, dass die Frau erwürgt worden ist.

Der Tat verdächtig ist der 36-jährige geschiedene Mann, bestätigte der Leiter der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Hofrat Karl Rabong. Der Mann habe bereits zugegeben, die Frau gewürgt zu haben. Das mögliche Tatmotiv: Streit um Geld.

Die Gewalttat ereignete sich Mittwoch früh in der Wohnung der Ex-Eheleute in Eisenstadt. Die Frau - sie wäre im Mai 31 Jahre alt geworden - war trotz Scheidung vor einigen Tagen zu ihrem Ex-Mann zurückkehrt. Am Mittwochvormittag brachte der Mann die gemeinsame Tochter in den Kindergarten. Um 10.54 Uhr alarmierte er über Notruf die Polizei, dass er seine Ex-Frau tot in seiner Wohnung aufgefunden habe.

Spuren am Hals der Toten ließen den Verdacht auf ein Gewaltverbrechen aufkommen. Die Obduktion des Opfers in den Abendstunden des Mittwoch bestätigte Tod durch Erwürgen. Chemische Untersuchungen waren vorerst noch ausständig.

Donnerstagvormittag befand sich der Tatverdächtigte noch im Polizeigewahrsam, er sollte noch am gleichen Tag in das Landesgericht Eisenstadt eingeliefert werden. (APA)