Lustenau - Die von Hubert Nagel initiierte Diskussion über eine mögliche Lustenauer Fußball-Ehe zwischen den Red-Zac-Erstligisten Austria und FC ist kein Thema mehr und daher vom Tisch. "Die Gespräche wurden abgebrochen, weil die Ansichten der Vereine zu unterschiedlich sind. Eine Fusion macht daher momentan keinen Sinn", sagte Austria-Präsident Nagel am Donnerstag gegenüber der APA.

Nicht einmal auf Klubnamen geeinigt

Man hätte sich in den Gesprächen, an denen auch sein Amtskollege Kurt König teilgenommen hat, nicht einmal über einen gemeinsamen Klubnahmen einigen können. "Dazu gab es auch noch zwei, drei andere Punkte, wir haben auch keine Minute über Finanzielles geredet", teilte Nagel mit. Vor fünf Jahren hatten die Austria, damals noch in der höchsten Spielklasse, und der Regionalligist FC eine Fusion diskutiert.

Fans dürfen sich weiter auf Derby freuen

Damals (in verschiedenen Klassen) wie heute (in derselben Liga) kam es nicht dazu. Dafür dürfen sich die Vorarlberger Fußball-Fans weiterhin über das Derby freuen. Und zur Ankündigung, dass Austria-Trainer Edi Stöhr seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde, meinte Nagel: "Wir beginnen sofort, aber in aller Ruhe die Suche nach einem Nachfolger." (APA)