Mit einer eigenen Software für die Optimierung von Anwendungen auf seinen Prozessoren will Intel Linux-Programmierern das Leben erleichtern. VTune Performance Analyzer 1.0 für Linux steht vorerst nur für Pentium 4 und Xeon-Prozessoren zur Verfügung. Eine Version für Intels Itanium-Chip soll folgen. Die Software wird im Februar verfügbar sein.

Wunsch der Software-Entwickler

Intel reagiert mit dem Optimierungs-Tool für Linux-Anwendungen auf die Wünsche der Softwareentwickler. Bisherige Versionen für VTune waren auf Applikationen, die auf Microsoft Windows basieren, ausgerichtet. In der Version VTune Performance Analyzer 6.1 für Microsoft Windows ist zwar auch eine Unterstützung für Linux integriert, Programmierer wünschten sich jedoch ein Tool mit nativer Unterstützung für das freie Betriebssystem. VTune Performance Analyzer identifiziert Teile im Code eines Programms, die übermäßig viel Prozessorenleistung verbrauchen. Damit lässt sich vor allem die Entwicklungszeit für neue Anwendungen wie Spiele oder Multimedia-Anwendungen verkürzen.

Nicht mehr nur Red Hat

Bisher unterstützt der VTune Performance Analyzer nur Red Hat Linux. Der Halbleiterkonzern stellt allerdings auch seinen "VTune Performance Analyzer Driver Kit" für den Einsatz der Software mit anderen Linux-Versionen vor. Der VTune Performance Analyzer 1.0 für Linux soll offiziell Ende Januar in New York vorgestellt werden. Der Preis liegt bei rund 700 Dollar. (pte)