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Foto: Reuters/Sieber

Rüsselsheim/Detroit - Der Rüsselsheimer Autobauer Adam Opel hat 2002 einen deutlich geringeren Betriebsverlust als im Vorjahr verbucht und sich zuversichtlich gezeigt, noch in diesem Jahr die Gewinnschwelle überschreiten zu können. Das operative Minus der deutschen Tochter des weltgrößten Autokonzerns General Motors (GM) habe sich 2002 auf 227 Mio. Euro nach 674 Mio. Euro im vergangenen Jahr belaufen, teilte Opel am Donnerstag in Rüsselsheim mit. Der Umsatz sei auf 14,9 Mrd. Euro von 16 Mrd. Euro 2001 zurückgegangen.

Opel gehe weiter davon aus, im vierten Quartal dieses Jahres die Gewinnschwelle überschreiten zu können, hieß es. Der Nettoverlust habe sich 2002 auf 345 Mio. Euro belaufen nach einem Überschuss von 87 Mio. Euro im Vorjahr. 2001 hatte Opel allerdings unter dem Strich nur an den Erträgen seiner Bank verdient.

GM im vierten Quartal mit starkem Gewinnplus

Der weltgrößte Autokonzern General Motors Corp (GM) hat im vierten Quartal den Gewinn bei starken Umsätzen von Lastwagen und mit Hilfe von Kaufanreiz-Programmen stark gesteigert und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen. Der Gewinn sei im vierten Quartal auf 1,0 Mrd. Dollar (950 Mill. Euro) oder 1,71 Dollar je Aktie gestiegen, teilte GM am Donnerstag in Detroit mit. Ohne Sonderposten sei ein Gewinn von 850 (Vorjahreszeitraum 255) Mio. Dollar oder 1,62 (0,60) Dollar je Aktie erzielt worden. Analysten hatten im Schnitt vor Sonderposten einen Gewinn je Aktie von 1,53 Dollar vorausgesagt. Den Umsatz nannte GM mit 48,1 (Vorjahr 46) Mrd. Dollar. (APA/Reuters)