Atlanta - Die Delta Air Lines hat im vergangenen Jahr noch unter den Nachwehen der Terrorattacken vom 11. September 2001 und der schlechten Konjunktur gelitten. Das Unternehmen hat erneut einen Milliardenverlust verbucht. Die drittgrößte US-Fluggesellschaft hat aber ihren Verlust im vierten Quartal 2002 halbiert und hat den Umsatz deutlich erhöht.

Delta wies für das Schlussquartal 2002 nur noch rote Zahlen von 363 Mio. Dollar (344 Mio. Euro) oder 2,98 Dollar je Aktie aus gegenüber 734 Millionen Dollar oder 5,98 Dollar je Aktie im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Der Quartalsumsatz stieg auf 3,1 (2,6) Mrd. Dollar.

Der Quartalsverlust betrug unter Ausklammerung von Sonderfaktoren 1,90 (7,89) Dollar je Aktie, während die Analysten mit roten Zahlen von 2,27 Dollar je Aktie gerechnet hatten.

Der Jahresumsatz schrumpfte auf 12,3 (13) Mrd. Dollar. Delta wies für 2002 einen Verlust von 1,3 (1,2) Mrd. Dollar oder 10,44 (9,99) Dollar je Aktie aus.

Konzernchef Leo F. Mullin verwies auf die finanziellen Probleme der Luftfahrtbranche nach den Terrorattacken und auf die schwache Wirtschaft. Delta hat wie alle anderen amerikanischen Fluggesellschaften Massenentlassungen und andere Sparmaßnahmen vorgenommen. (APA/dpa)