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Grafik APA

Das teuerste Pflaster der Welt ist weiterhin die japanische Hauptstadt Tokio, gefolgt von Osaka und Oslo. Die norwegische Hauptstadt hat heuer erstmals Hongkong auf den 4. Platz verdrängt. Wie aus dem jüngsten Kostenvergleich des Economist Intelligence Unit hervorgeht, hat Wien in der Rangliste der teuersten Städte kräftig aufgeholt.

2003 findet sich die Bundeshauptstadt ex aequo mit Los Angeles auf Platz 17 - nach Platz 28 im Jahr davor. Überhaupt sind die Städte in der Euro-Zone im Vergleich über die vergangenen Jahre teurer geworden, nicht zuletzt durch das Erstarken des Euro.

In der Eurozone führt Paris

Die teuerste Stadt in der Euro-Zone ist weiterhin Paris, mit Platz 10 im Gesamtranking, die billigste Metropole in Euroland ist Lissabon (74). In der EU insgesamt führt bei den Lebenshaltungskosten weiter London (7), obwohl die britische Hauptstadt im Ranking insgesamt in den vergangenen Jahren nach unten gerutscht ist. In Westeuropa kostet das Leben in Oslo am meisten, gefolgt von Zürich (6).

Die wirtschafts- aber auch politischen Krisen des vergangenen Jahres haben - vor allem wechselkursbedingt - auch bei den Lebenshaltungskosten der Städter ihre Spuren hinterlassen. So ist etwa Harare (Zimbabwe) im Ranking Anfang 2003 die billigste Metropole der Welt geworden, nachdem sie im Jahr davor noch auf Platz 71 gelegen war.

New York und Chicago - die teuersten Städte Amerikas

Die US-Metropolen New York (11) und Chicago (13) sind zwar die teuersten Städte Amerikas. Im Gesamtvergleich sind sie aber zum Vorjahr etwas nach hinten gerutscht. Die billigste City Nordamerikas insgesamt ist die ehemalige kanadische Olympia-Stadt Calgary (89).

Unter den teuersten 10 Städten findet sich mit Libreville (Gabun) auf Platz 4 (gleichauf mit Hongkong) auch eine afrikanische Stadt. (APA/red)