Rom - Getrennte Eisenbahnwaggons für Italiener und Nicht-EU-Bürger: das fordern zwei Vertreter der rechtspopulistischen Lega Nord im Provinzrat der Stadt Trient (Trento). In einem Appell riefen die beiden Politiker Sergio Divina und Erminio Boso den Provinzrat dazu auf, eine Lösung für das "Problem" mit den Einwanderern zu finden, "die jeden morgen in den Zug Verona-Bozen steigen die italienischen Passagiere belästigen". Vertreter der Mitte-Links-Allianz reagierten entrüstet und beschuldigten die Lega Nord, ein Apartheid-Regime einführen zu wollen. Der Appell für die Einführung getrennter Waggons sei unmenschlich. (APA)