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Vinzidorf - in Graz ein Erfolg

Foto: Archiv

Graz - Die zukunftsweisende modulare Wohncontainerform in Holzbauweise ging aus einem Wettbewerb hervor, den die drei Künstler Wolf, Dreier und Posarnig im Rahmen der von Peter Scheibmayer geleiteten Lehrveranstaltung "Experimentelle Architektur" am Institut für Hochbau für Architekten der TU Graz 1998 initiiert hatten.

Die Wohnmodule sind statisch so berechnet, daß sie um eine Etage aufgestockt werden können. Einem Bewohner stehen je 8,5 Quadratmeter Wohnfläche (inkl. Kochstelle) zur Verfügung. "Zeitgemäße Notwohnhäuser" statt einfacher Baucontainer fpr die Obdachlosen.

Holzkonstruktionen

Bei den Notwohnhäuser handelt es sich um rund 4 x 2,5 x 2 Meter große befensterte Gebilde in Holzkonstruktion, die aufgrund ihrer Größe auch transferiert und auch übereinandergestapelt werden können. Aufgrund einer 16 cm dicken Wärmedämmung erfülle das Notwohnhaus "alle Kriterien eines Niedrigenergiehauses", erklärt der Grazer Künstler und Projektorganisator Erwin Posarnig.

Inventar

Die jeweiligen Wohnungen sind mit einem Bett, Kasten und Tisch, einem Bücherboard und einer Kochplatte ausgestattet.

Was im Vinzidorf vergessen wurde, war allerdings ein Anschluss an die Kanalisation.