Wien - Umfangreiche Behinderungen im Zugverkehr von und nach Italien wird es ab morgen, Samstag, geben. Grund ist der 24-stündige Ausstand, der um 21.00 Uhr beginnt. Im internationalen Zugverkehr wird voraussichtlich keine einzige Garnitur die Grenze passieren, so die ÖBB heute, Freitag. Reisende sollten sich vor der geplanten Abfahrt auf jeden Fall bei der Zugauskunft informieren, hieß es.

Zu früheren Arbeitsniederlegungen soll es laut ÖBB deutliche Änderungen geben. Immer wieder wurden internationale Verbindungen abgefertigt. Diesmal sollen aber alle Züge betroffen sein.

Während des Streiks beginnt und endet der internationale Reisezugverkehr auf der Achse Deutschland - Tirol - Italien am Innsbrucker Hauptbahnhof. Die letzte Möglichkeit am Samstag Richtung Italien zu fahren, ist der EC 83 "Paganini" - ab Innsbruck um 17.27 Uhr.

Von dem Ausstand betroffen sind auch die EuroCity-Züge EC 88 und 89 "Leonardo da Vinci" München - Mailand und retour. Sie werden nur zwischen München und Innsbruck geführt.

Auf der Strecke von Wien nach Italien ist in Villach Endstation. Reisende, die mit dem EuroNight 237 bis Venedig wollen, können mit Bussen weiterreisen. Diese Fahrt muss aber extra bezahlt werden.

Der Streik wirkt sich auch auf die Verbindung Innsbruck - Lienz - Innsbruck aus, so die ÖBB. Statt mit den Korridorzügen wird mit Bussen gefahren. (APA)